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Mit der richtigen Content-Strategie zum SEO-Erfolg

Das Schreiben guter SEO-Texte will gelernt sein. Sie sorgen nicht nur für ein steigendes Ranking einer Unternehmens-Webseite in den Suchmaschinen, sondern auch für einen nachhaltigen Anstieg der Conversion-Rate.

Um besonders erfolgreichen SEO-Content zu erstellen und damit den Zulauf neuer Interessenten und möglicher Kunden anzukurbeln, müssen viele Faktoren berücksichtigt werden. Es braucht eine ausgeklügelte Content-Strategie, um Ihre Sichtbarkeit im Netz zu erhöhen.

Das Ziel des SEO-Contents

Stehen Sie noch am Anfang der Planungen ihrer Content-Strategie, müssen Sie sich zunächst über Ihre Ziele klar werden. Was soll mit dem SEO-Content erreicht werden? Soll er über das Unternehmen oder die Produkte informieren, Kundenkontakt herstellen oder sogar auf Angebote weiterleiten?

Egal welches Ziel Sie letztendlich verfolgen, beim Schreiben der SEO-Texte für ihre Strategie muss darauf geachtet werden, diese nicht wie dumpfe Werbetexte wirken zu lassen. Diese schrecken ab, wirken unseriös und lassen den Nutzer viel eher Abzocke oder Betrug vermuten, statt ihr Interesse zu wecken. Vielmehr müssen überzeugende Inhalte selbst dafür sorgen, beim Nutzer Verkaufsargumente zu sammeln. Die Intention, den Interessierten als Kunden gewinnen zu wollen, soll im Hintergrund stehen.

Im Vordergrund steht vor allem der Mehrwert für den Nutzer, den man durch den Content bieten will.

Die Zielgruppenanalyse: An wen sich der SEO-Content richtet

Nachdem das eigentliche Ziel bewusst ist, muss die Zielgruppe Ihres Unternehmens bestimmt werden. Es braucht eine klare Definition, um Inhalte und entsprechende Themen passend auf die Zielgruppe ausrichten zu können. Welche Probleme wollen potentielle Kunden lösen und wie können Sie mit passendem Content helfen? Wie ist das Informationsverhalten? Welche Medien werden genutzt? Gibt es bestimmte demographische Merkmale – Alter, Geschlecht oder generelle Interessen – die sich besonders hervortun?

Vielleicht lohnt es sich hier auch, bei schon bestehenden Kunden nachzufragen, worauf sie bei ihrer Kaufentscheidung geachtet haben. Ob ihnen bestimmte Informationen bei ihrer Kaufentscheidung wichtig waren, ob diese sich weitere Informationen gewünscht hätten und welche sonstigen Barrieren sich vor dem Kauf  ergeben haben.

Der Content-Audit: Was ist schon auf der Webseite?

Sollte es bereits eine Website mit Inhalten geben, ist es ratsam, den bestehenden Content zu evaluieren und in der weiteren Content-Strategie zu berücksichtigen. Welche Inhalte gibt es bereits und welche davon kommen bei den Nutzern gut an? Fehlen vielleicht sogar bestimmte Inhalte?

Anhand des sogenannten Content-Audits können Sie Rückschlüsse ziehen, welche Lücken noch mit Inhalt gefüllt werden müssen und was bei neuem Content besonders gut ankommen könnte. So ganz nebenbei stellen Sie dann auch fest, wie gut gepflegt die Webseite ihres Unternehmens aus SEO-Sicht ist.

Abhilfe beim Sammeln von diesen Informationen können Crawling Tools schaffen. Diese liefern eine Übersicht über die Unterseiten einer Webseite sowie Infos zu Seitentiteln, den Metadaten und Wortumfang.

Die Themenanalyse: Was bietet dem Nutzer den größten Mehrwert

Alleine mit dem Content-Audit konnten bis hierhin schon viele wichtige Informationen gesammelt werden. Unter Berücksichtigung der festgestellten Zielgruppe wird schließlich die Richtung des Themas vorgegeben. Um sich eine Übersicht über ein Thema zu erarbeiten und mögliche eigene Wissenslücken zu schließen, bietet sich zunächst eine Online-Recherche an.

Egal ob Google oder Wikipedia: Um sich möglichst gut auf das Schreiben erster SEO-Texte vorzubereiten, sollten Sie sich auch möglichst gut in allen Unterbereichen eines Themas auskennen. Hier könnten sich schließlich auch neue Content-Ideen ergeben.

Aber auch abseits des Internets bieten sich Gelegenheiten, Wissen zu einem Thema anzuhäufen. Fachbücher und -zeitschriften können helfen, im Vergleich zu konkurrierenden Webseiten ein Themengebiet noch besser abzudecken. Dementsprechend lohnt es sich auch darauf zu schauen, was die Konkurrenz macht. Grundsätzlich sollte das Ziel sein, nicht „more of the same“ anzubieten.

Der Nutzen für den User bestimmt das Ranking

Eines steht bei einem SEO-Text immer im Vordergrund: Der Nutzen. Hat der angebotene Content keinen Mehrwert für den Webseiten-Besucher, verschwindet die Seite schnell im Nirwana der Google-Suchergebnisse. Der Inhalt muss die passenden Antworten für die Probleme und Fragen des Users haben.

Gibt es bereits mehrere Webseiten, die die gleichen oder sogar besseren Lösungen zu denselben Problemen bieten, hat es Ihr Content schwer, gute Ergebnisse zu erzielen. Werden Inhalte von Google aufgrund zu großer Schnittmengen gar als Duplicate Content gewertet, ist das der Todesstoß.

Begeben Sie sich jedoch in ein Thema, bei dem Sie mit ihren Inhalten zu dem Thema das größte Expertenwissen abdecken und die bestmöglichen Antworten liefern, haben Sie womöglich den größten Nutzen für den User. Es geht also darum, einzigartige Inhalte bieten zu können: Unique Content, der die Bedürfnisse des User stillt. Bestenfalls führt das dann dazu, dass auf Grundlage des zur Schau gestellten Wissens Angebote des eigenen Unternehmens bezogen werden.

Guter Content zeichnet sich also damit aus, Interessenten zum Kunden zu machen und für eine Steigerung der Conversion-Rate zu sorgen. Kein Wunder also, dass immer mehr Unternehmer SEO-Texte kaufen und schreiben lassen.

Die Keyword-Recherche für optimale SEO-Texte

Eine Analyse der am häufigsten verwendeten Suchbegriffe zu einem bestimmten Themengebiet kann einen Hinweis darauf geben, was Ihre Zielgruppe besonders beschäftigt. Ausgehend von diesen Erkenntnissen können Sie den Inhalt ihrer Webseite ausrichten. Keywords sind aber auch dafür da, die Sichtbarkeit von Webseiten in Suchmaschinen zu erhöhen.

Eine zwanghafte Verarbeitung aller Schlüsselwörter sollte jedoch nicht stattfinden. Warum? Eine Übertreibung könnte schließlich auch zu einer Abstrafung des SEOs führen, da der Algorithmus der Suchmaschine eine Webseite als Spam oder Werbung herausfiltern würde. Ein Großteil der Keywords sollte alleine durch gute Recherche zum zuvor bestimmten Thema und anschließendem guten Texten abgedeckt werden.

Zum guten SEO-Text gehört dementsprechend auch die Verwendung themennaher Begriffe und Synonyme für Schlüsselwörter – auch wenn die vielleicht nicht zu den zentralen Keywords gehören. Da sich Google immer weiterentwickelt und auch zukünftig immer wieder neue Updates erfährt, versteht dessen künstliche Intelligenz auch immer besser sinngemäße, semantische Zusammenhänge. Es versteht, wenn ich von Suchmaschinenoptimierung schreibe, dass SEO gemeint ist. Alleine dadurch werden Inhalte besser ihren Themen zugeordnet und bessere SEO-Ergebnisse erzielt.

Nach der Recherche ist vor dem SEO-Content

Dem Schreiben der SEO-Texte ist zu diesem Zeitpunkt nun bestenfalls eine ausführliche Recherche vorangegangen. Geht es nun an den tatsächlichen Inhalt, müssen Sie sich darauf festlegen, von welchem Wissensstand Sie ausgehen. Werden Fachbegriffe oder Insider verwendet, oder stellt das die möglichen Interessenten vor Verständnisschwierigkeiten? Da sich im Vorfeld auf eine Zielgruppe des SEO-Contents festgelegt wurde, sollte hier eine Entscheidung nicht schwer fallen.

Eine Berücksichtigung der Zielgruppe und welches Konsumverhalten sie an den Tag legen kann ratsam sein, um eine Wahl des Mediums zu treffen. Soll es ein Blog, Interview, Reportage, Podcast, oder doch was ganz anderes sein?

Der Redaktionsplan für die Content-Strategie

Wann und wo soll was online gestellt werden? Und vor allem: Wer kümmert sich darum? Wenn mehrere Texter an einer Strategie und dem dazugehörigen SEO-Content arbeiten, ist ein Redaktionsplan zur besseren Koordinierung unabdingbar.

In diesem Plan wird auch festgehalten, auf welchen Plattformen und Sozialen Medien die Webseiten-Inhalte weiterverbreitet werden sollen. Bei saisonalen Themen die beispielsweise zu Weihnachten relevant werden, ist darauf zu achten, dass der Content früh genug online ist – bestenfalls schon mehrere Wochen, bevor das Interesse zu diesen Themen ansteigt.

Beim Erstellen des Contents gilt es dabei nicht nur auf Vollständigkeit zu achten, sondern auch auf dessen Richtigkeit  – Quantität und Qualität ist wichtig. Wikipedia bildet hierzu ein positives Beispiel ab: Das Online-Lexikon hat den Anspruch, möglichst allumfassende, korrekte Artikel anzubieten und greift damit ganz nebenbei zu etlichen Keywords gute Rankings ab.

Dem Mobil-Nutzer eine Freude machen: SEO-Content strukturieren und optimieren

SEO-Texte sollten am Ende angemessen und leserfreundlich auf der Webseite dargestellt werden. Überschriften, Absätze, Bilder und weitere Ankerpunkte dienen nicht nur dafür, den Lesefluss zu erhalten und die Verweildauer des Nutzers zu erhöhen. Auch ist das für die Optimierung für Mobil-Nutzer, egal ob am Smartphone oder Tablet, zuträglich. Da mehr als 50% der Netz-Zugriffe inzwischen mobil sind, ist eine mobil optimierte Webseite Pflicht. Unübersichtliche oder veraltete Webseiten sind häufig ein Grund, für geringe Verweildauern, hohe Absprungraten und einer schlechteren Platzierung in Suchergebnissen.

Hilfreiche Tools für den SEO-Content

  • Google Keyword Planer (Link: https://ads.google.com/intl/de_de/home/tools/keyword-planner/): Der Google Keyword Planer ist eines der klassischen Tools für SEO-Content. Sie ermöglicht die Keywords-Analyse, mit Hilfe derer die besonders häufig benutzten Schlagwörter der Zielgruppe festgehalten werden können.

Der Keyword Planer ist allerdings schon lange nicht mehr so beliebt. Nicht nur kostenlose Alternativen wie Ubersuggest (Link: https://neilpatel.com/de/ubersuggest/), sondern auch kostenpflichtige wie ahrefs (Link: https://ahrefs.com/de/) oder semrush (Link: https://www.semrush.com/) laufen dem Google-Produkt allmählich den Rang ab.

  • Buzzsumo (Link: https://buzzsumo.com/): Dieses Tool analysiert, welche Inhalte in Zusammenhang mit den Themen und Produkten eines Unternehmens in sozialen Medien geteilt werden. Ideal also, um am Anfang der Planungen eigene Content-Ideen anzusammeln und herauszufinden, was gut ankommt.
  • WDF*IDF-Optimierung (Link: https://www.wdfidf-tool.com/): Unter diesem Tool verbirgt sich eine Berechnung, die die Relevanz des eigenen Contents bemisst, indem es mit Inhalten anderer Webseiten vergleicht. Die Häufigkeit bestimmter Keywords wird kategorisiert und gewichtet.

Ein zu niedriger Wert ist genauso wenig zuträglich für die SEO-Performance wie ein zu hoher. Ist er zu niedrig, werden Inhalte von Google nicht ihrem entsprechenden Thema zugeordnet – ist er zu hoch, könnte der Content als Spam kategorisiert werden und aus den Suchvorschlägen von Google verschwinden.

Das sind nur wenige und nur kurz angerissene Beispiele für Tools, die beim Schreiben von SEO-Texten und der Erstellung neuen Contents hilfreich sein können. Generell lässt sich festhalten, dass jeder ein individuelles Tool-Set braucht, um alle Bedürfnisse abzudecken.

Zu guter Letzt muss der Erfolg eines SEO-Texts messbar sein: Analyse-Tools wie Google Analytics (Link: https://analytics.google.com/analytics/web/) geben Abhilfe. Anhand einer Vielzahl verschiedener Parameter kann untersucht werden, wie gut ein Text beim Leser ankommt – ob nun Verweildauer, Absprungrate oder Conversions.

SEO Optimierung ohne Ende – auch nach dem Onlinestellen

Nachdem der Content online gestellt wurde und alle Faktoren eines guten SEO-Texts berücksichtigt wurden, ist das Projekt derweil noch nicht abgeschlossen. SEO-Optimierungen, die auf Grundlage der zuvor von SEO-Tools gemessenen Parameter stattfinden, werden auch noch lange nach Veröffentlichung der Inhalte fortgeführt und gehören zu einer guten Content-Strategie dazu.

Denn wie nachhaltig erfolgreich der Content auf der Webseite ist, lässt sich erst viele Wochen nach dem Onlinestellen auf der Webseite feststellen. Erste Erfolge können lange auf sich warten lassen. In den allermeisten Fällen ist Geduld gefragt.

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