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Die Zielgruppenanalyse – mit SEO das richtige Publikum erreichen

Wir stehen noch ganz am Anfang unserer Content-Strategie. Bevor wir überhaupt zum Schreiben eines passenden SEO-Texts kommen, müssen wir wissen, wen wir erreichen wollen. Nach der Auswahl der richtigen Zielgruppe laufen Sie nicht Gefahr, dass SEO-Maßnahmen ins Leere laufen.

Mit Hilfe der Zielgruppenanalyse lässt sich herausfinden, welche Inhalte besonders gut ankommen, welche Suchintention Ihre Zielgruppe hat und welche Keywords dementsprechend bedient werden müssen – diese Analyse ist fest verknüpft mit den Unternehmenszielen.

Welche Ziele wollen Sie erreichen?

Was soll mit SEO überhaupt erreicht werden? Grundsätzlich können Sie mit SEO-Texten und Suchmaschinenoptimierung im Allgemeinen die folgenden Ziele anpeilen:

  1. Traffic: Um mit Ihrem Content überhaupt ein anderes Ziel zu erreichen, braucht es Traffic auf Ihrer Webseite. Erreichen Sie im Internet keine Nutzer, bringen auch die besten Inhalte nichts. Alle weiteren Ziele sind nur mit ausreichend großem Traffic auf ihrer Seite zu erreichen.
  2. Trust: Den Ruf zu erhöhen und Vertrauen bei den Nutzern zu gewinnen ist nicht nur die Grundlage für Kundengewinnung, sondern auch für ein gutes Branding. In Zeiten von Social Media und Shitstorms ist ein guter Ruf zwar schnell aufgebaut, jedoch auch schnell wieder ruiniert.
  3. Leads: Der Aufbau einer Kundenbeziehung – oder auch Leadgenerierung – gelingt vor allem dann, wenn der SEO-Content einen Mehrwert für den Nutzer bietet. Mit dem Erwerb der Kontaktdaten, einem E-Mail Newsletter oder dem einfachen Telefonat erschaffen Sie eine Schnittstelle zwischen potentiellem Kunden und Unternehmen.
  4. Conversion: Der potentielle Kunde wird zu einem aktiven. Die Conversionrate beschreibt das Verhältnis von Besuchern der Webseite zu tatsächlichen Abschlüssen. Je nach Zielsetzung sind diese Abschlüsse Bestellungen im Online-Shop oder auch nur die Registrierungen bei einem Newsletter.
  5. Branding: Zu guter Letzt ist der Aufbau einer eignen Marke das langfristige Ziel eines jeden Unternehmens. Erlangt Ihre Marke einen Wiedererkennungswert, heben Sie sich gegenüber der Konkurrenz positiv hervor.

Haben Sie sich für realistische Ziele entschieden, können Sie mit der Definition der Zielgruppe beginnen. Aber warum braucht es die überhaupt?

Warum die Zielgruppe für SEO so wichtig ist

Der Mehrwehrt Ihres Contents steht wie immer an erster Stelle. Wer jedoch nicht weiß, welche Problem und Wünsche die eigene Zielgruppe bewegt, welche Sprache diese spricht, kann diesen Mehrwert erst gar nicht generieren. Inhalte verfehlen damit vollkommen ihr Ziel.

Stellen Sie sich vor, Sie sind Hersteller modischer Armbanduhren und verpassen völlig den Trend, dass diese besonders bei aufstrebenden jungen Erwachsenen im Alter von 20 bis 30 Jahren ankommen. Ihre Inhalte und Werbemaßnahmen sind nur auf ein älteres Semester ausgerichtet und bieten der eigentlichen Zielgruppe keinen Nutzen. Die Suchmaschinenoptimierung und die komplette Content-Strategie sind zum Scheitern verurteilt. Pure Ressourcen- und Zeitverschwendung.

Damit ein solches Szenario nicht eintritt, müssen Sie sich um eine sorgfältige Definition ihrer Zielgruppe kümmern.

Die Definition der Zielgruppe

Für eine genaue Zielgruppendefinition und deren anschließenden Analyse sind viele Daten notwendig. Unternehmen, die auf dem B2C-Markt (Business-to-Customer) bereits Kunden für ein Produkt oder ihre Dienstleistung haben, können diese als erste Informationsquelle nutzen.

Starten Sie mit ihrem Unternehmen bei null, sollten Sie die Kunden der Mitbewerber analysieren – außer natürlich Sie wollen es darauf ankommen lassen und auf gut Glück in willkürliche SEO-Maßnahmen investieren. Für die Definition der Zielgruppe sind in jedem Fall die folgenden Merkmale wichtig:

  • Demografische wie Geschlecht, Familienstand und Wohnort
  • Sozioökonomische wie Bildung, Beruf und Einkommen
  • Psychografische wie Werte, Motive und Meinungen
  • das Kaufverhalten selber: die Preissensibilität, Zufriedenheit und das Medienverhalten der Kunden.

Im B2B-Geschäft (Business-to-Business) erfolgt die Definition der Zielgruppe nach anderen Aspekten, die sich vor allem in organisatorische und ökonomische Merkmale aufteilen.

Sie müssen berücksichtigen, welchen Standort die Unternehmen haben, die Sie mit Inhalten ansprechen wollen und wie groß diese sind. Außerdem muss deren Finanzkraft, Liquidität sowie das Kaufverhalten berücksichtigt werden. Sollte es einzelne Entscheidungsträger geben, ist auch noch wichtig zu erfahren, welche personenbezogenen Merkmale diese haben.

Mit hilfreichen Tools zur Zielgruppenanalyse

Ziel der Suchmaschinenoptimierung Ihrer Inhalte ist es, die Maßnahmen auf die Suchintention der Zielgruppe auszurichten. Nach einer genaueren Definition der Zielgruppe geht es also in die Analyse.

Neben klassischen Methoden der Marktforschung und Kundenbefragungen, sind auch verschiedenste Online-Tools hilfreich. Google Analytics, Google Keyword Planner oder Google Trends sind nur wenige Beispiele für Werkzeuge, die der Informationsbeschaffung dienen können.

  • Google Trends (Link: https://trends.google.de/trends/) hilft bei der Analyse gefragter Suchbegriffe im Zusammenhang mit Ihren angebotenen Produkten oder Dienstleistungen. Dieses Tool hilft zu verstehen, welcher Suchintention ihre Zielgruppe nachgeht. Die Autovervollständigung Google Suggest geht in eine ähnliche Richtung. Beides bietet Ihnen Möglichkeiten, einen Teil der Fragen und Probleme ihrer Zielgruppe zu identifizieren und diese mit ihrem Content zu adressieren.
  • Datenbanken wie der Google Keyword Planner (Link: https://ads.google.com/intl/de_de/home/tools/keyword-planner/) oder auch Sistrix (Link: https://www.sistrix.de/faq/welche-historischen-keyword-daten-sind-in-der-toolbox-verfuegbar/) zeigen nicht nur das Suchvolumen zu bestimmten Begriffen an. Sie geben Ihnen auch Hinweise darauf, welche Keywords in Ihrem SEO-Text letztendlich bedient werden müssen, um Suchanfragen potentieller Kunden anzusprechen.
  • Google Analytics (Link: https://analytics.google.com/analytics/web/) wertet die bestehenden Webseitenaktivitäten aus. Sie finden heraus, mit welchen Suchbegriffen Ihre Seite gefunden wird, woher diese Besucher kommen und welche Inhalte die User angesehen haben. Vor allem beim Messen ihrer SEO-Erfolge ist dieses Tool hilfreich und gibt Rückschlüsse auf mögliche weitere Maßnahmen.

Die Zielgruppenanalyse ist ein sich ständig wiederholender Prozess, da sich Trends und auch Zielgruppen ständig verändern können. Darum ist es wichtig, mit der Analyse nie so richtig abzuschließen – bestenfalls wollen Sie am Ende nicht derjenige sein, der Trends verschläft.

Ran an den SEO-Text – oder doch nicht?

Nachdem Sie die vielen Details ihrer Zielgruppe gesammelt haben, kann mit dem Schreiben ersten SEO-Contents begonnen werden. Doch es ist ratsam, nicht zu voreilig in ihrer Content-Strategie vorzugehen.

Wer wirklich den Mehrwert der Nutzer im Blick hat, will in einem Content-Audit herausfinden, welche Inhalte bei der Zielgruppe gut ankommen. Ist vor allem schon eine Webseite mit massenhaftem Content vorhanden, müssen Sie darauf achten, keine doppelten Inhalte anzubieten – Duplicate Content hätte miserable Auswirkungen auf die Sichtbarkeit Ihrer Seite.

Außerdem lässt sich in einer weiteren Keyword-Recherche feststellen, welche Schlagworte und Keyword-Kombinationen für die Optimierung der Webseite zu nutzen sind, wie stark die Konkurrenz zu bestimmten Keywords rankt und welche Content-Ideen sich anhand dieser Keywords außerdem noch ergeben.

Wenn Sie das Maximale aus ihren Inhalten rausholen wollen, sind mindestens noch diese Schritte zu gehen. Die ideale Content-Strategie ist nach der Definition der Zielgruppe also noch lange nicht zu Ende.

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