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Wie erstelle ich guten SEO-Content?

  • SEO

Was bewirkt guter SEO-Content?

Guter SEO-Content sorgt nicht nur für ein steigendes Ranking einer Unternehmens-Webseite in den Suchmaschinen, sondern auch für einen nachhaltigen Anstieg der Conversion-Rate. Um besonders erfolgreichen SEO-Content zu erstellen und damit den Zulauf neuer Interessenten und möglicher Kunden anzukurbeln, müssen viele Faktoren berücksichtigt werden.

Das Ziel des SEO-Contents

Welches Ziel soll mit dem geplanten SEO-Content erreicht werden? Soll er das Unternehmen oder die Produkte informieren, Kundenkontakt herstellen oder sogar auf Angebote weiterleiten? Egal welches Ziel Sie letztendlich verfolgen, der Inhalt darf nicht wie ein dumpfer Werbetext wirken. Diese schrecken eher ab, wirken unseriös und lassen Betrug vermuten, statt das Interesse von Nutzern zu wecken. Vielmehr muss der überzeugende Content dafür sorgen, beim Nutzer Verkaufsargumente zu sammeln. Die Intention, den Interessierten als Kunden gewinnen zu wollen, soll nur behutsam mitgeteilt werden.

Die Zielgruppe: An wen sich der SEO-Content richten soll

Nachdem das eigentliche Ziel bewusst ist, muss die Zielgruppe Ihres Unternehmens bestimmt werden. Es braucht eine klare Definition, um Inhalte und entsprechende Themen passend auf die Zielgruppe ausrichten zu können. Welche Probleme wollen potentielle Kunden lösen und wie können Sie mit passendem Content helfen? Wie ist das Informationsverhalten? Welche Medien werden genutzt? Gibt es bestimmte demographische Merkmale, die sich besonders hervortun?

Vielleicht lohnt es sich hier auch, bei schon bestehenden Kunden nachzufragen, worauf sie bei ihrer Kaufentscheidung geachtet haben. Ob ihnen bestimmte Informationen wichtig waren und welche sonstige Barrieren sich vor dem Kauf noch ergeben haben.

Der Content-Audit: Was ist schon auf der Webseite?

Sollte es bereits eine Website mit Inhalten geben, ist es ratsam, den bestehenden Content zu evaluieren. Welche Inhalte gibt es bereits und welche davon kommen bei den Nutzern gut an? Fehlen vielleicht sogar bestimmte Inhalte? Anhand des sogenannten Content-Audits können Sie Rückschlüsse ziehen, welche Lücken noch mit Inhalt gefüllt werden müssen und was bei neuem Content besonders gut ankommen könnte. So ganz nebenbei stellen Sie dann auch fest, wie gut gepflegt die Webseite ihres Unternehmens aus der SEO-Sicht ist.

Der Nutzen für den User bestimmt das Ranking

Eines steht bei SEO-Texten immer im Vordergrund: Der Nutzen. Hat der angebotene Content keinen Mehrwert für den Webseiten-Besucher, verschwindet die Seite schnell im Nirwana der Google-Suchergebnisse. Der Inhalt muss die passenden Antworten für die Probleme und Fragen des Users haben.

Gibt es bereits mehrere Webseiten, die die gleiche oder sogar bessere Lösungen zu denselben Problemen bieten, hat es Ihr Content schwer gute Ergebnisse zu erzielen. Begeben Sie sich jedoch in ein Thema, bei dem Sie mit ihrem Content das größte Expertenwissen abdecken und die bestmöglichen Antworten liefern, haben Sie womöglich den größten Nutzen für den User. Bestenfalls führt das dann dazu, dass auf Grundlage des zur Schau gestellten Wissens Angebote des eigenen Unternehmens bezogen werden.

Die Keyword-Analyse

Eine Analyse der am häufigsten verwendeten Suchbegriffe kann einen Hinweis darauf geben, was Ihre Zielgruppe besonders beschäftigt. Ausgehend von diesen Erkenntnissen können sie den Inhalt ihrer Webseite ausrichten. Keywords sind aber vor allem dafür da, die Sichtbarkeit von Webseiten in Suchmaschinen zu erhöhen. Eine zwanghafte Verarbeitung aller Schlüsselwörter sollte jedoch nicht stattfinden. Warum? Eine Übertreibung könnte schließlich auch zu einer Abstrafung des SEOs führen, da der Algorithmus der Suchmaschine eine Webseite als Spam oder Werbung herausfiltern würde. Ein Großteil der Keywords sollte alleine durch gute Recherche und anschließendem guten Texten abgedeckt werden.

Zum guten Texten gehört dementsprechend auch die Verwendung themennaher Begriffe und Synonyme für Schlüsselwörter – auch wenn die vielleicht nicht zu den zentralen Keywords gehören. Da sich beispielsweise Google immer weiterentwickelt und neue Updates erfährt, versteht dessen künstliche Intelligenz auch immer besser singgemäße Zusammenhänge. Es versteht, wenn ich von Suchmaschinenoptimierung schreibe, SEO gemeint ist. Alleine dadurch werden Inhalte besser ihren Themen zugeordnet und bessere SEO-Ergebnisse erzielt.

Der Content für die Website: Nach der Recherche kommt das Schreiben

Der Content-Erstellung ist zu diesem Zeitpunkt bestenfalls eine ausführliche Recherche vorangegangen. Geht es nun an den tatsächlichen Inhalt, müssen Sie sich darauf festlegen, von welchem Wissensstand Sie ausgehen. Können Fachbegriffe oder Insider verwendet werden, oder stellt das mögliche Interessenten vor Verständnisschwierigkeiten? Da sich im Vorfeld auf eine Zielgruppe des SEO-Contents festgelegt wurde, sollte hier eine Entscheidung nicht schwer fallen.

Auch in der Wahl des Mediums kann eine Berücksichtigung der Zielgruppe ratsam sein. Soll es ein Blog, Interview, Reportage, Podcast, oder doch was ganz anderes sein?

Beim Erstellen des Contents gilt es dabei nicht nur auf Vollständigkeit zu achten, sondern auch auf dessen Richtigkeit  – Quantität und Qualität ist wichtig. Wikipedia bildet hierzu ein positives Beispiel ab: Das Online-Lexikon hat den Anspruch, möglichst allumfassende, korrekte Artikel anzubieten und greift damit ganz nebenbei zu etlichen Keywords gute Rankings ab.

Es sollte nicht vergessen werden, dass der Content am Ende angemessen und leserfreundlich auf der Webseite dargestellt wird. Überschriften, Absätze, Bilder und weitere Ankerpunkte dienen nicht nur dafür, den Lesefluss zu erhalten und die Verweildauer des Nutzers zu erhöhen. Auch ist das für die Optimierung für Mobil-Nutzer, egal ob am Smartphone oder Tablet, zuträglich. Da mehr als 50% der Netz-Zugriffe inzwischen mobil sind, ist eine mobil optimierte Webseite Pflicht. Unübersichtliche oder veraltete Webseiten sind häufig ein Grund, für geringe Verweildauern, hohe Absprungraten und einer schlechte Platzierung in Suchergebnissen.

Hilfreiche Tools für den SEO-Content

  • Google Keyword Planer: Der Google Keyword Planer ist unter den hilfreichen Tools für SEO-Content als erstes zu nennen. Sie ermöglicht die Keywords-Analyse, mit Hilfe derer die besonders häufig benutzten Schlagwörter der Zielgruppe festgehalten werden kann.
  • Buzzsumo: Dieses Tool analysiert, welche Inhalte in Zusammenhang mit den Themen und Produkten eines Unternehmens in sozialen Medien geteilt werden. Ideal also, um am Anfang der Planungen eigene Content-Ideen anzusammeln.
  • WDF*IDF-Optimierung: Unter diesem Tool verbirgt sich eine Berechnung, die die Relevanz des eigenen Contents bemisst, indem es mit Inhalten anderer Webseiten vergleicht. Die Häufigkeit bestimmter Keywords werden kategorisiert und gewichtet. Ein zu niedriger Wert ist genauso wenig zuträglich für die SEO-Performance wie ein zu hoher, bei dem Content als Spam kategorisiert werden kann.

Das sind nur wenige Beispiele für Tools, die bei SEO und der Erstellung neuen Contents sehr hilfreich sein können. Generell lässt sich festhalten, dass jeder ein individuelles Tool-Set braucht, um alle Bedürfnisse abzudecken.

Zu guter Letzt ist auch Google Analytics zu erwähnen, mit dessen Hilfe der Erfolg einer Webseite anhand einer Vielzahl verschiedener Parameter untersucht werden kann – ob nun Verweildauer, Absprungrate oder Conversions. Nachdem der Content online gestellt wurde und alle Faktoren eines guten SEO-Texts berücksichtigt wurden, ist das Projekt noch nicht abgeschlossen. SEO-Optimierung findet auch noch lange nach Veröffentlichung der Inhalte statt und gehört zu einer guten Content-Strategie dazu.

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