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Wie lange dürfen Daten im Rahmen der DSGVO gespeichert werden?

Die genaue Dauer (Zeit) der Datenspeicherung ist in der DSGVO nicht angegeben. Die Datenschutz Grundverordnung gibt vor, dass jede datenverarbeitende Stelle genau dokumentieren muss, welche personenbezogene Daten wie lange und zu welchem Zweck gespeichert werden. Grundsätzlich gilt, dass dann Daten zu löschen sind, wenn diese Daten für ihren Zweck nichtmehr benötigt werden. Die Dauer der Datenspeicherung muss immer begründet werden.

Beispiel: Bewerbungsverfahren
Im Bewerbungsverfahren werden die Bewerbungsunterlagen von Bewerbern verarbeitet. Sollte ein Bewerber Ansprüche wegen einer Diskriminierung aus dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) gelten machen, so müssen die Bewerbungsunterlagen aus dem Bewerbungsverfahren zur Verfügung stehen. Eine Speicherung für die Dauer von bis zu sechs Monaten nach Besetzung der Stelle wird allgemein als zulässig angesehen. Der Zweck der und die Dauer der Verarbeitung werden hier genau begründet. Ist eine längere Datenspeicherung notwendig wird, so muss das Unternehmen die ausdrückliche Zustimmung des Bewerbers dazu einholen und dokumentieren.

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